Chancen der terzo®Gehörtherapie

Seit der ersten Anwendung im Jahr 2006 haben bis heute über 15.000 Patienten die Möglichkeiten der terzo®Gehörtherapie genutzt. Je nach Auslöser Ihrer Hörstörung kann die Gehörtherapie Sie unterschiedlich stark dabei unterstützen, wieder besser zu hören und zu verstehen.

Sind Sie von einer beginnenden Schwerhörigkeit betroffen, dann ist die terzo®Gehörtherapie sehr gut geeignet, um Ihr Hörvermögen zu verbessern. 
Unsere Untersuchungen zeigen aber auch, dass die terzo®Gehörtherapie bei einem schwerhörigkeitsbedingten Tinnitus das Hören und Verstehen deutlich verbessern kann. Tinnitus kommt von dem lateinischen Wort tinnere und bedeutet „klingeln“. Wer betroffen ist, hört Töne und Geräusche, die nicht durch äußere Schallquellen bedingt sind. Diese Hörgeräusche können durch die terzo®Gehörtherapie in den Hintergrund treten.
Auch bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Schall können durch die terzo®Gehörtherapie gute Erfolge erzielt werden.
Bislang ist es medizinisch nicht möglich, Haarsinneszellen im Innenohr zu reparieren, die z.B. nach einem Hörsturz geschädigt ist. Die Forschung vermutet dahinter Stoffwechselstörungen. Auch Infektionen und zelluläre Regulationsmechanismen scheinen eine Rolle zu spielen. Es ist aber durchaus möglich, dass die terzo®Gehörtherapie Ihr Verstehen von Gesprächen bei Hintergrundgeräuschen nach einem Hörsturz deutlich verbessert. 
Für Menschen, die seit ihrer Geburt hörgeschädigt sind und die keine Hörgeräte getragen haben, während ihr Gehör in den ersten Lebensjahren ausreifte, ist die terzo®Gehörtherapie ungeeignet. Auch bei einer hochgradigen Schwerhörigkeit, die an Taubheit grenzt, kann die terzo®Gehörtherapie das Verstehen wahrscheinlich nicht verbessern.